Mehr Umsatz – Möglichkeiten Teil 2 (Marketing, Social Media, Konzept, Standort, Hygiene)

6. Marketing / Werbung


Den Betrieb nach außen hin zu präsentieren und ihn möglichst gut zu verkaufen ist der wichtigste Faktor und sollte wohl durchdacht sein. Nicht umsonst existiert der wahre Spruch „Wer nicht wirbt, der stirbt“ Mit der richtigen Werbestrategie und einem monatlichen kleinem Budget können sie ihren Bekanntheitsgrad nach außen merklich, und vor allem sinnvoll erweitern. Legen sie sich jeden Monat ein Budget von 0,5 – 1 % des Umsatzes fest und investieren sie dieses in verschiedene PR-Maßnahmen. Wechseln sie dabei monatlich ihre Werbemedium und zeigen sie ihren Gästen damit, dass sie präsent sind und für ihren Betrieb etwas tun. (Beachten sie hierzu auch Punkt 7 - Social-Media-Marketing im Internet). Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften sollten sie sehr überlegt durchführen. Annoncen sind ein sehr teures Unterfangen und bringen oft nicht den gewünschten Effekt. Daher meine Empfehlung über sinnvolle und nicht sinnvolle Werbeausgaben:

Sinnvoll:

  • Achten sie darauf, dass ihr Betrieb in der von der Stadt- oder Gemeindeausgegebener Informationsblättern vertreten ist, die für Touristen ausgegeben werden.
  • Betrachten sie ihre Speise- oder Getränkekarte als Werbebroschüre und animieren sie ihrer Gäste, diese mitzunehmen. Hierbei sollte natürlich unbedingt der Kostenfaktor berücksichtigt werden und in die Kalkulation eingehen.
  • Inserieren sie eine Anzeige in lokalen Tageszeitungen und Anzeigeblättern bei Veranstaltungen und Events. WICHTIG: Bestehen sie zusätzlich auf einen redaktionellen Bericht über ihre Veranstaltung.
  • Investieren sie einmalig in auffällige Flyer oder Broschüren und bringen sie diese regelmäßig unter die Leute.
  • Investieren sie in sogenannte Merchandising-Produkte wie Streichhölzer, Feuerzeuge oder Kugelschreiber mit ihrer Werbung darauf.
  • Animieren sie ihre Mitarbeiter Mundpropaganda, auch außerhalb der Geschäftszeiten zu betreiben.

Nicht sinnvoll:

  • Vermeiden sie Abo-Anzeigen in Zeitschriften, die nur durch Werbung sprich Anzeigen finanziert werden (kostenlose Zeitschriften). Diese Anzeige bringen ihnen keine neuen Gäste und kosten nur Geld.
  • • Überregionale Werbung in großen Katalogen (Autokatalog etc.) oder Zeitschriften. .

7. Social-Media-Marketing im Internet


Social-Media-Marketing ist eine der neusten Erungenschaften im Online-Marketing, hat sich nun schon etabliert und bedeutet den gegenseitigen Austausch von Informationen, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen in vielen verschiedenen Netzwerken, die miteinander verbunden werden. Social-Media-Marketing wird aber zunehmend als sehr effektives Marketing-Instrument erkannt. Social-Media-Marketing ist Suchmaschinenoptimierung, kostenlose PR, Gästeinformation und Gästegewinnung in Einem. Gehen sie mit der Zeit, seien sie ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus und nützen sie dieses überaus effektive Werbemedium. Kommunizieren Sie in Echtzeit mit ihren Gästen, bringen sie ihre Veranstaltungen bei Google ganz nach vorne und platzieren sie ihre Werbung an der Stelle im Internet, wonach ihr potenzieller Gast sucht. Wie funktioniert das nun? Hierzu sollten sie sich mit Social-Netzwerken wie Facebook, Google+ oder Twitter auskennen und einen Blog eröffnen, den sie als Online-Journal für Ihren Betrieb nützen. Mit regelmäßigen Artikeln über Ihre Angebote oder Veranstaltungen aus Ihrer Kneipe oder Gaststätte, die sie in ihrem Online-Journal schreiben, sind ihre Gäste immer Top aktuell informiert und können über die Netzwerke Ihre Artikel, Werbung oder Veranstaltung weiter im Internet verbreiten. Dabei gibt es viele Möglichkeiten direkt mit potenziellen Gästen in Kontakt zu treten. Ausführliche Informationen über Social-Media-Marketing bekommen sie auf meiner Website. Dort können Sie gerne auch Kontakt für ein persönliches Beratungsgespräch mit mir aufnehmen.

8. Konzeptwechsel oder Standortwechsel


Auch der Konzept- oder Standortswechsel bietet sich als Umsatzsteigerung an. Sehr oft gibt es mehere konzeptgleiche Betriebe innerhalb eines Platzes oder einer Straße. Heben sie sich von Ihrer Konkurrenz ab und definieren sie klar, was sie ihren Gästen anbieten wollen. Hierbei sollten sie auch in das Spiel bringen, was sie wirklich können. Sind sie der Richtige zur Unterhaltung der Gäste? Liegt ihre Stärke in der deutschen Küche? Ist überhaupt Nachfrage vorhanden, was ich den Gästen an diesem Platz anbiete?

9. Hygiene


Oft ist der allgemein schlechte Zustand eines Betriebs für lahmende Umsätze verantwortlich und wird von den Mitarbeitern und dem Unternehmer nicht mehr wahrgenommen. Die sogenannte Betriebsblindheit hat zugeschlagen. Zerkratzte Tische, muffige Vorhänge, staubiges Dekomaterial, schmutzige Fensterbänke, verwelkte Blumen, nicht abgeräumte Tische, und und und.... Versetzen sie sich einmal in die Lage ihrer Gäste und betreten sie ihr Lokal und nehmen sie bewusst Eindrücke auf. Sie werden sehen, dass sie einige Dinge stören, die sie als Gast anders wahrnehmen, als sie es selber als Inhaber tun. Versuchen sie mit Hilfe ihrer Mitarbeiter Mängel an der Sauberkeit und Hygiene zu beseitigen. Ein Tag Ruhetag, um den Betrieb hygienetchnisch wieder auf Vordermann zu bringen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Denken Sie hierbei auch an ihre Toiletten (die berühmte Visitenkarte eines Lokales) und den Keller. In einer sauberen Umgebung ist das Arbeiten um ein Vielfaches angenehmer. Der Außenbereich sollte freundlich und einladend wirken. Funktioniert die Außenbeleuchtung? Sind alle Birnen und Röhren funktionstüchtig? Ist die Straße vor der Gaststätte sauber? Ist der gesamte Eingangsbereich vor und in die Gasstätte einladend gestaltet? Ist die Getränke- und Speisekarte im Schaukasten nicht von der Sonne vergilbt. Ist der Schaukasten einladend dekoriert? Wichtiger Punkt die Küche: Seien sie streng mit sich selbst. Es versteht sich von selbst, das Sauberkeit in der Küche oberste Priorität besitzt. Tägliche Reinigung nach Betriebsschluss sowie eine wöchentliche Generalreinigung von Kühlhäusern, Kühlschränken, Konfektomaten und das Vorrücken von Schränken und Maschinen sollte selbstverständlich sein.
TIPP Kein Gast betritt ein Gaststätte, die bereits von Außen gammelig oder unhygienisch wirkt. Achten Sie speziell im Außen- und Eingangsbereich auf peinlichste Sauberkeit und ein klar erkennbares Konzept.

Die Themen

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