Schweinshaxensülze
Ein typisches Tiroler Gericht, was man immer weniger auf den Speisekarten sieht ist die Schweinshaxensülze. Sie ist relativ leicht herzustellen und für eine urige Gaststätte eigentlich ein Muss. Das besondere an dieser Zubereitung – Wenn sie genügend Knochen zur Verfügung haben, geht das Ganze auch ohne Gelatine.
Zubereitung:
Schweinshaxen, Knochen und Wurzelwerk mit Wasser bedecken und so lange kochen, bis das Fleisch weich ist. Haxen abseihen und (eventuell unter fließendem kaltem Wasser) abkühlen. Den Sud aufheben. Das Fleisch von den Knochen lösen und, ebenso wie die Gemüse, würfelig schneiden.
Zutaten:
1 1/2 Kg Schweinshaxen
1/2 kg Kalbsknochen
1/1 kg Rindsknochen
1/2 kg Wurzelwerk
1 El Butter
2 mittlere weiße Zwiebel
100 ml Weißwein
Zitronenschale
1 EL klein gehackte Petersilie
2 hart gekochte Eier
2 große rote Zwiebel
1 El Apfelessig
2 El Kürbiskernöl
Salz, Pfeffer
Die Butter in einer Kasserolle auf kleiner Flamme schmelzen lassen, die gehackten Zwiebeln darin Farbe nehmen lassen, den Weißwein angießen, das klein geschnittene Wurzelwerk und das Fleisch dazugeben. Alles einkochen lassen, bis die Flüssigkeit so gut wie verdampft ist. Mit Salz, geriebener Zitronenschale und Petersilie würzen, mit dem verbliebenen Sud aufgießen und noch einmal aufkochen lassen.
Eine Schüssel mit in Scheiben geschnittenen Eiern auslegen. Die gesulzte Flüssigkeit in diese Schüssel gießen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Erst dann in den Kühlschrank stellen. Wenn die Masse fest ist, die Sulzschüssel an der Unterseite mit etwas heißem Wasser überspülen.
Die Schweinshaxensülze an den Rändern mit einem Messer vorsichtig lockern, stürzen, portionieren und mit roten Zwiebelringen, Apfelessig und Kürbiskernöl servieren. Mit Salz und geschrotetem Pfeffer abschmecken.
Tipp: Wenn Sie die Gemüse lieber knackig haben, so kochen sie zusätzlich zum Wurzelwerk eine Rübe, etwas Sellerie und Petersielwurzel extra bis zur gewünschten Knackigkeit und fügen diese Gemüse statt der mitgekochten anderen der Sulz zu, Sollten Sie nicht genügend Knochen zur Verfügung haben, so können Sie die Sulz auch, je nach Bedarf, mit einigen Blatt Gelatine gelieren lassen.
Bildquelle: luantro/pixelio
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Von Admin | 2. Juni 2008 | Kategorie: Zwischengerichte |


Hallo,
vielen Dank für das Interessante Rezept! Schön, dass es noch eine wirklich traditionelle, zünftige Küche gibt.
Weiter so und ein gutes neues Jahr.